Unterbauchschmerzen Symptome, Ursachen und Behandlung

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Unterbauchschmerzen Schwangerschaft


Fast jede schwangere Frau wird sie erleben:

Unterbauchschmerzen in der Schwangerschaft. Besonders in den ersten beiden Trimestern zählen Schmerzen im Unterleib zu den Schwangerschaftsbeschwerden, ähnlich wie Übelkeit und empfindliche Brüste.

Doch manchmal sind die Schmerzen ein Zeichen für ein ernsthafteres Problem und sollten durch einen Arzt kontrolliert werden.



Ursachen für Unterbauchschmerzen in der Schwangerschaft

Unterleibschmerzen in der SchwangerschaftBesonders in der Frühschwangerschaft erleben viele Mütter ein kräftiges Ziehen im Unterleib. Das wird häufig mit der bevorstehenden Menstruationsblutung in Verbindung gebracht, die dann natürlich ausbleibt. Die Mutterbänder, das sind Muskelfasern, die die Gebärmutter aufrecht halten, werden nun durch den wachsenden Uterus gedehnt.

Dieser Schmerz ist meistens stechend oder krampfartig, links und rechts, etwa dem Verlauf der Mutterbänder folgend, spürbar. Teilweise tritt er nachts auf und ist sehr stark.

Im Bauch der Mutter finden zu dieser Zeit viele Veränderungen statt, welche leider oft mit Schmerzen einhergehen.

Aber auch im dritten Trimester kann es zu Schmerzen im Unterbauch kommen. Die Gebärmutter beginnt nun für die Geburt “zu üben” und es kommt zu sogenannten Übungswehen.

Bei der Geburt wird der Muskel wahre Höchstleistungen erbringen müssen und muss sich darauf vorbereiten. Dazu zieht sich die Gebärmutter mehrmals täglich bis zu 45 Sekunden leicht zusammen. Das kann leichte Schmerzen verursachen.

Etwa ab der 35. Schwangerschaftswoche beginnen die Senkwehen. Diese dienen dazu, dass das Kind in die richtige Lage, tief ins Becken geschoben wird.

Dieser Schmerz ist nun schon etwas stärker und von stechender, krampfartiger Natur. Solange die Senkwehen unregelmäßig auftreten, besteht allerdings kein Grund zur Sorge.

Auch wenn das Kind sich bewegt, kommt es häufig zu kräftigen Tritten. Umso größer das Ungeborene ist, desto weniger Platz hat es. Tritte, kleine Boxschläge und eine ungünstige Lage lösen nicht selten bei der schwangeren Mutter Unterbauchschmerzen aus.

Behandlung von Unterbauchschmerzen in der Schwangerschaft

Besonders in der frühen Schwangerschaft hilft Wärme. Nehmen Sie ein warmes, aber nicht zu heißes Bad oder legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Unterbauch. Versuchen Sie sich zu entspannen.

Ist der Schmerz unerträglich, kann auch Paracetamol eingenommen werden. Das sollten sie aber zunächst mit ihrem Arzt besprechen.

Auch bei Übungs- und Senkwehen verschafft Wärme Abhilfe. Baden Sie jedoch nicht zu heiß und auch nicht, wenn Sie alleine sind. Es besteht nicht nur die Gefahr von Kreislaufproblemen.

Das warme Bad ist der beste Indikator um Senk- und Übungswehen von echten Geburtswehen zu unterscheiden. Lassen die Wehen und Schmerzen nach, ist es noch nicht Zeit für die Geburt. Werden sie regelmäßiger und kommen in kürzeren Abständen, handelt es sich um “richtige” Wehen. Deshalb sollten Sie immer eine Person in der Nähe haben.

Die Wärme ist aber nicht nur von außen angewendet ein sehr wirkungsvolles Mittel, sondern lindert die Unterbauchschmerzen auch von innen hervorragend – z.B. in Form von Kräutertees.

Einige Rezepte für Tee gegen Bauchschmerzen habe ich für Sie zusammengestellt. Testen Sie einfach, welche davon Ihnen persönlich die beste Schmerzlinderung bringt.

Liegt das Kleine in einer für Sie schmerzhaften Lage, könnte es helfen, wenn Sie ihre Position ändern. So könnte es zur Bewegung angeregt werden und Sie verschaffen sich damit eine Schmerzlinderung.

Doch Vorsicht! Kommen zu Unterbauchschmerzen in der Schwangerschaft weitere Symptome hinzu, wie Blutungen, Fieber oder Erbrechen, sollten Sie unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen!

Auch wenn die Schmerzen im Unterleib über einen längeren Zeitraum anhalten, ist eine ärztliche Untersuchung unbedingt notwendig, um ernsthafte Probleme auszuschließen. Scheuen Sie sich nicht, auch bei den kleinsten Unsicherheiten, Ihren Gynäkologen zu kontaktieren. Während der Schwangerschaft gilt: Lieber zu oft den Rat Ihres Gynäkologen einholen, als einmal zu wenig!



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