Unterbauchschmerzen Symptome, Ursachen und Behandlung

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Blätter

Bauchschmerzen bei Kindern


Bauchschmerzen bei Kindern kommen sehr häufig vor und sind leider auch oft für Eltern sehr schwer einzuschätzen. Wenn es drückt, brennt oder zwickt, stecken oft nur harmlose Beschwerden dahinter.

Allerdings können die Bauchschmerzen bei Kindern auch einen ernsthaften Hintergrund haben und sollten deshalb immer ernst genommen werden.

Wir kennen alle die Situation, wenn Kinder wegen Bauchschmerzen weinen, leidet man als Elternteil immer mit und möchte dem Kind natürlich so schnell wie möglich helfen.

Einige hilfreiche Hausmittel habe ich bereits in den beiden Artikeln Was hilft gegen Bauchschmerzen und Was tun gegen Bauchschmerzen vorgestellt.

Was jedoch wirklich hinter den Bauchschmerzen bei Ihrem Kind steckt, kann oft nur ein geschulter Arzt klären. Trotzdem sollten Sie als Eltern gut und ausführlich über dieses Thema informiert sein.

Bauchschmerzen bei Kindern – Ursachen und Auslöser

Schnelle Hilfe bei akutem AbdomenKlagt Ihr Kind über Bauchschmerzen, sollten Sie die Gründe für die Schmerzen hinterfragen. Hierzu sollten zunächst wichtige Faktoren wie das Alter des Kindes und die Lokalisation des Schmerzes bedacht werden.

Alle Kinder haben irgendwann Bauchschmerzen – Stress und Ängste unsererseits übertragen sich auf das Kind und schließlich sind Körper und Seele eine nicht trennbare Einheit. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der sogenannte Stressbauch bei Kindern ab dem Vorschulalter.


Weitere Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern können Verstopfung, Reizdarm oder Gastritis sein. Gerade Letztere verläuft in einer chronischen Form oft lange unerkannt und meldet sich in regelmäßigen Abständen.

Es ist wichtig herauszufinden, ob säurebedingte Magenbeschwerden die Auslöser für die Bauchschmerzen sein könnten. Sollte dies der Fall sein, ist Vorsicht mit Bullrichsalz geboten, da es anfangs die Bauchschmerzen bei Kindern lindert, auf lange Sicht kann es jedoch zu einer Verschlimmerung führen, da immer mehr Magensäure produziert wird.

Besondere Unterschiede bei der Art der Bauchschmerzen gibt es bei Babys. Dies hat den speziellen Grund, dass die Darmwindungen bis zu einem bestimmten Alter sehr verschlungen sind und erst geweitet werden müssen.

Die Folgen sind häufige Blähungen, Durchfall oder auch Brechen. Dies legt sich ab einem bestimmten Alter wieder, scheuen Sie sich jedoch nicht, in regelmäßigen Abständen eine Stuhlprobe beim Kinderarzt Ihres Vertrauens abzugeben, wenn Sie sich unsicher sind.

Bei größeren Kindern befragen Sie als erste Maßnahme Ihr Kind nach dem genauen Ort der Bauchschmerzen, das Zeigen mit dem Finger eignet sich dafür am besten, als nächstes fragen Sie nach der Art der Schmerzen.

Handelt es sich vielleicht um harmlose Blähungen oder um schmerzhafte Bauchkrämpfe? Treten die Symptome sehr plötzlich und sehr stark in Erscheinung, sollte dringend ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Die meisten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes teilen unmissverständlich etwas mit, es ist deshalb wichtig, genau diese Dinge zu hinterfragen. Bedenken Sie stets, Eltern kennen Ihre Kinder am besten und können die Situation meist recht gut einschätzen.

Bauchschmerzen bei Kindern – Vorbeugung und Therapie

Die wirksamste Medizin gegen Bauchschmerzen bei Kindern ist natürlich die Vorbeugung, achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und klären Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt eventuelle Unverträglichkeiten genau ab.

Gerade Lebensmittel-Unverträglichkeiten nehmen immer mehr zu und sind oft für chronische Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe verantwortlich. Da die Beschwerden jedoch nicht wie bei Allergien sofort auftreten, sondern oft erst 1-3 Tage später, wird diese Ursache von Bauchschmerzen bei Kindern sehr häufig nicht erkannt.

Inzwischen gibt es jedoch einen recht zuverlässigen Bluttest, der Aufschluss darüber gibt und Ihr Kind vor ständig wiederkehrenden Schmerzen bewahren kann.

Auch Allergien treten bei Kindern immer häufiger in Erscheinung und sollten unbedingt von einem Kinderarzt abgeklärt werden.

Klagt Ihr Kind jedoch über Bauchschmerzen, gilt es zunächst einmal Ruhe zu bewahren und diese weiter zu vermitteln. Oft genügen bereits eine Wärmflasche oder warmer Tee. Zudem bietet der Fachhandel bietet eine breite Palette an wirksamen Mitteln gegen Bauchschmerzen bei Kindern fast ohne Nebenwirkungen.

Gegen Blähungen eignen sich hervorragend Entschäumer mit dem Wirkstoff Simeticon, dieser wirkt mechanisch und wird vom Körper nicht aufgenommen. So besteht nicht die Gefahr einer Überdosierung.

Auch Fenchel, Kümmel, Anis Präparate haben sich seit vielen Jahren bewährt. Handelt es sich um Krämpfe, eignen sich entkrampfende Wirkstoffe wie Buscopan sehr gut. Der Wirkstoff wird pflanzlich gewonnen und ist gut verträglich.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung und Vorbeugung sind die bekannten Iberogast Tropfen, diese sind ebenfalls auf pflanzlicher Basis.

Dringend einen Arzt aufsuchen sollten Sie, wenn:

- die Beschwerden länger als 24 Stunden anhalten
- Ihr Kind apathisch wird
- Säuglinge die Nahrungsaufnahme verweigern
- bei angezogenen Beinen und gespannter Bauchdecke
- wenn Wärme die Beschwerden verschlimmert

Aufklärung und Information kann schon im Vorfeld das Schlimmste verhindern. Es besteht in keinem Fall Grund zur Panik, wenn es drückt, brennt oder zwickt.

Chronische Bauchschmerzen bei Kindern

Wenn Ihr Kind jedoch unter chronischen Bauchschmerzen leidet, ist natürlich auch das gesamte Familienleben davon betroffen, denn Sie als Eltern leiden selbstverständlich mit Ihrem Kind mit. Das muss aber nicht sein, denn mit “Stopp den Schmerz mit Happy-Pingu” kann es auch Ihrem Kind bald besser gehen.

Da chronische Bauchschmerzen bei Kindern recht häufig vorkommen und die betroffenen Kinder – aber auch ihre Familien – sehr darunter leiden, wurde das Programm “Stopp den Schmerz mit Happy-Pingu” entwickelt.

Es ist das einzige evaluierte Behandlungsprogramm von chronischen Bauchschmerzen bei Kindern in deutschsprachigen Raum. Da psychische Prozesse beim Entstehen chronischer Bauchschmerzen eine wichtige Rolle spielen, ist das Programm nicht nur darauf ausgerichtet, eine Schmerzlinderung herbeizuführen, sondern auch auf die Steigerung des Wohlbefindens.

Besonders Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren bekommen altersgerechte Schmerzbewältigungs-Strategien vermittelt und sollen mit Hilfe dieses Programmes lernen, besser mit ihren Schmerzen umzugehen. Da die chronischen Bauchschmerzen bei Kindern jedoch die Eltern genauso betreffen, stellt das Buch auch die Arbeit mit den Eltern sehr detailliert vor.

Diesen Ratgeber gibt es sowohl als eBook, als auch als Print-Version und die beiliegende CD-ROM enthält zahlreiche Trainings und zahlreiche Arbeitsmaterialien, die auch ausgedruckt werden können.

Am Ende der Seite können Sie sich näher über diesen hilfreichen Ratgeber informieren.

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